Vom 18. bis 20. November zeigt Renate Moser Bilder und Skulpturen zum Thema „Das goldene Handwerk“ in den Atelier-Räumen im Stroppel-Areal in Untersiggenthal. Die Ausstellung mit neuen Werken von Renate Moser ist eine Hommage an das Handwerk.

Wer in den alten Gebäuden der ehemaligen Zwirnerei sein Atelier hat, lernt das Können und die Kunst der Handwerksnachbarn besonders schätzen. Kaum ein Monat vergeht, in dem man nicht auf die eine oder andere Weise auf die Hände und den guten Willen der Wandwerks-Engel angewiesen ist.

Mit einer spannenden und abwechslungsreichen Ausstellung sagt die Künstlerin all diesen helfenden Engeln des praktischen Alltags „danke!“.

Die Arbeiten dieser Ausstellung sind zwar modern im Ausdruck, aber immer mit klarem Bezug zum Thema Handwerk. Sei es durch die gewählten Handwerksmotive, teilweise eingearbeitete Werkzeuge oder modellierte Figuren, welche die Tätigkeit der Arbeitsengel behüten.

Das Kunstatelier befindet sich am gleichen Ort, in welchem auch ein grosser Teil der erfolgreichen Schweizer Krimiserie „Der Bestatter“ gedreht wird.

Die ersten 80 Besucher des Events erhalten ein Kleinkunstwerk geschenkt. Während der Ausstellung gibt es 20% Adventsrabatt auf alle Werke.

Den Flyer zur Ausstellung „Goldenes Handwerk“ kann man hier herunterladen

Die genaue Adresse und den Lageplan des Stroppel-Areal finden Sie hier

Nach der Ausstellung finden Sie die Fotos der Skulpturen und Bilder in der Fotogalerie von Renate Moser 

Zur Ausstellung

Malkurse moser-art | Ein Bild aus "Plastische Objektbilder"

Bildausschnitt «Des Modemachers Kreativität»

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Freitag, 18.11.2016 von 14 – 19 Uhr
Samstag, 19.11.2016 von 11 – 19 Uhr
Sonntag, 20.11.2016 von 11 – 19 Uhr

Ein Nagel saß in einem Stück Holz.
Der war auf seine Gattin sehr stolz.
Die trug eine goldene Haube
Und war eine Messingschraube.
Sie war etwas locker und etwas verschraubt,
Sowohl in der Liebe, als auch überhaupt.
Sie liebte ein Häkchen und traf sich mit ihm
In einem Astloch. Sie wurden intim.
Kurz, eines Tages entfernten sie sich
Und ließen den armen Nagel im Stich.
Der arme Nagel bog sich vor Schmerz.
Noch niemals hatte sein eisernes Herz
So bittere Leiden gekostet.
Bald war er beinah verrostet.
Da aber kehrte sein früheres Glück,
Die alte Schraube wieder zurück.
Sie glänzte übers ganze Gesicht.

Joachim Ringelnatz